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Geschichte

Die Stadtwerke Böhmetal GmbH ist erst 1998 aus der Fusion der Stadtwerke Fallingbostel GmbH und der Stadtwerke Walsrode GmbH entstanden.

Beide Stadtwerke konnten bereits auf eine jahrzehntelange Tradition in der Energie- und Wasserversorgung verweisen.

Firmengeschichte der Stadtwerke Fallingbostel GmbH

Die Bewohner von Fallingbostel hatten frühzeitig erkannt, dass die Abgeschiedenheit dieses Dorfes, seine idyllische Lage im Böhmetal mit den steil aufsteigenden, bewaldeten Ufern wie geschaffen war, um der beste Aufenthaltsort für erholungsbedürftige Fremde zu sein. Sie stellten sich bald darauf ein, den Fremden den Aufenthalt im Kurort Fallingbostel so angenehm wie irgend möglich zu machen. Als dann Fallingbostels Fremdenverkehr immer umfangreicher wurde, ergab sich ganz von selbst, dass der einmal aufgetauchte Wunsch, die Zeiten der Petroleumlampe zu beenden, realisiert wurde.

In der Gemeinde war man sich damals noch nicht gleich einig, ob eine Gasanstalt oder ein Elektrizitätswerk errichtet werden sollte. Da an der Zukunft kleiner Gemeindeelektrizitätswerke gezweifelt wurde, hat Fallingbostel zuerst sein eigenes Gaswerk bekommen, danach erst den elektrischen Strom des Überlandwerkes.

Am 31. Januar 1910 konnte die Gasherstellung das erste mal vor sich gehen. Außer der Gemeinde, die Hauptabnehmerin des Leuchtgases war, erhielten noch 45 Häuser Gaszuleitungen.

Um von der klassischen Kohlegaserzeugung abzugehen, wurde im Oktober 1961 eine moderne Flüssiggas-Spaltanlage mit einer Tagesleistung von 6.000 m3 in Betrieb genommen. Im Jahre 1970 erfolgte eine Weiterentwicklung der Gasversorgung.

Die Flüssiggas-Spaltanlage musste einer Flüssiggas-Luft-Mischanlage mit einer Leistung von 1.500 m3/h weichen, die bereits 1975 auf eine Kapazität von 4. 500 m3/h erweitert wurde. Die Phase der Anpassungen endete 1977 mit der Umstellung auf Erdgas.

Im April 1989 wurde im Zuge der Umrüstung des Heizkraftwerkes der Britischen Rheinarmee sowie des Liefervertrages mit der Firma "Eckes" eine neue Erdgasübernahmestation im Gewerbegebiet Fallingbostel in Betrieb genommen.

Ein weiterer entscheidender Höhepunkt in der Entwicklung der Stadtwerke Fallingbostel war die Erschließung des Stadtgebietes 1956 mit Wasser, das aus dem benachbarten Wasserwerk Oerbke des Gemeindefreien Bezirks Oerbke bezogen wird. Ausgelöst wurde diese Entscheidung durch die Ansiedlung der Firma "Kraft" in Fallingbostel, die einen starken Anstieg des Wasserbedarfs mit sich brachte.

Seit 1990 gab es einen Querverbund mit der neu gegründeten "Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen in Fallingbostel mbH", die die Verwaltung und Betriebsführung der Stadtwerke als Mutterfirma erledigte.

Firmengeschichte der Stadtwerke Walsrode GmbH

Durch die Firma Körting AG aus Hannover wurde 1897 in Walsrode ein Elektrizitätswerk gebaut. So erhielt schon im Gründungsjahr das 1. Rathaus von Walsrode elektrisches Licht. Es war das erste Elektrizitätswerk im hiesigen Raum, und es entstand nur 18 Jahre später als das erste Elektrizitätswerk der Welt überhaupt, das für die Öffentlichkeit Strom erzeugte.

1900 hat Walsrode 2.754 Einwohner. 430 Wohnstätten wurden teilweise mit Strom versorgt. Im Juni 1907 erfolgte der städtische Beschluss, das Elektrizitätswerk anzukaufen.

Seit 1912 stand die Wasserversorgung zur Diskussion. Der Bau eines Wasserwerkes wurde beschlossen. Erst 17 Jahre nach diesem Beschluss war es dann aber soweit, dass mit dem Bau des Wasserwerkes Bergstraße, Am Badeteich, begonnen und die Anlage zentraler Wasserleitungen geplant werden konnte. Am 17. Januar 1930 wurde das erste städtische Wasserwerk eingeweiht. Vier Brunnen, mit einer Leistung von je 25 cbm/h, verbunden mit einer Filter- und Druckkesselanlage, sorgten von nun an in Walsrode für einwandfreies Trinkwasser.

1971 konnten nach jahrelangen Vorarbeiten die Planungen zu einem neuen, modernen Wasserwerk abgeschlossen werden. Durch den guten Fortschritt der Bauarbeiten ist das Wasserwerk "Grünenthal" wie geplant im Frühjahr 1973 seiner Bestimmung übergeben worden. Walsrode hatte ein zukunftsorientiertes Wasserwerk erstellt. Der Baukörper und die Brunnenanlage waren ausgelegt für 1,5 Millionen cbm Wasser pro Jahr.

1972 beschloss der Rat der Stadt Walsrode die Umwandlung des Eigenbetriebes in eine Eigengesellschaft: Stadtwerke Walsrode GmbH.

Am 6. April 1976 schloss der Wasserversorgungsverband des Landkreises Fallingbostel (WVF) mit der Stadtwerke Walsrode GmbH einen Betriebsführungsvertrag ab. Aufgaben des Vertrages für die Stadtwerke: Verwaltung, Betrieb und Unterhaltung der Verbandsanlagen.

Durch die Unterzeichnung eines Erdgaslieferungsvertrages im Februar 1977 mit der Brigitta-Elwerath-Betriebsführungsgesellschaft (BEB) in Hannover wurde als dritte Sparte der Stadtwerke die Erdgasversorgung von Walsrode aufgenommen.

Im Dezember 1981 erfolgt die Gründung weiterer städtischer Gesellschaften.

Der Rat der Stadt Walsrode beschließt einstimmig die Gründung der:

  • Wirtschaftsbetriebe der Stadt Walsrode GmbH
  • Betriebs- und Bädergesellschaft Walsrode mbH.

Die Stadtwerke werden in den Verbund eingezogen.

Die Aufgaben der Gesellschaften sind:

  • Die Wirtschaftsbetriebe fungierten als Holding und
    betreiben die Stadthalle als Pachtobjekt.
  • Die Stadtwerke Walsrode GmbH betreiben die Energie- und Wasserversorgung der Stadt.
  • Die Betriebs- und Bädergesellschaft betreiben
    die drei städtischen Bäder und ein BHKW.

Als ersten Schritt für die Fusion der kommunalen Gesellschaften in Walsrode und Fallingbostel wurde in 1997 die Umfirmierung der der Stadtwerke Walsrode GmbH und der Betriebs- und Bädergesellschaft Walsrode mbH beschlossen:

  • Kommunale Dienstleistungen Böhmetal GmbH
  • Stadtwerke Böhmetal GmbH
  • Bädergesellschaft Böhmetal mbH.

Die der Fusion zugrunde liegenden Umwandlungs- und Gesellschaftsverträge wurden am 18.06.1998 von den Räten der Städte Walsrode und Fallingbostel beschlossen und anschließend rechtswirksam unterzeichnet. Mit der vollzogenen Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Walsrode wurde die Zusammenlegung der Unternehmen rechtswirksam und trat handels- und steuerrechtlich rückwirkend zum 01.01.1998 in Kraft.